Versöhnung

 

Das Sakrament der Versöhnung

 
„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“
(Søren Kierkegaard)
 
Im Rückblick sehen wir in unserem Leben oft Dinge, die nicht „rund“ gelaufen sind. Manches davon belastet uns und wir wollen es aus der Welt schaffen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, weil wir es nicht allein können. Da gehören andere Menschen und auch Gott dazu. Gott möchte den Menschen immer wieder eine neue Chance geben. Er möchte, dass uns nichts bedrückt. Ihm können wir alles anvertrauen, auch dann, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist.
 
Die Beichte ist ein offenes Gesprächsangebot mit einem Priester, das ermöglicht auf das eigene Leben zu schauen. Dieser Gottesdienst findet in der Regel im Beichtstuhl in einer Kirche statt, kann aber auch als offenes Gespräch sein. Der Priester hört zu, er gibt uns einen Rat was wir nun tun können. Seine Aufgabe ist es, zu zeigen, dass Gott jeden mit offenen Armen aufnimmt, der ihm vertraut und zu ihm kommt. Am Ende der Beichte sagt der Priester: "Ich spreche dich los". Das bedeutet, dass was uns bedrückt, ist wirklich vom Tisch. Er spricht dies im Namen Gottes.
(Die Versöhnung mal ganz einfach erklärt aus dem Buch "Rund um den Glauben" vom Herder Verlag )
  

In unserer Kirchengemeinde wird das Sakrament der Versöhnung regelmäßig, samstags um 17.30 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in Gengenbach empfangen.